Sauna-Stromverbrauch: Tipps zum Kosten sparen

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Eine private Sauna kann ein kostspieliges Vergnügen sein. Wir erklären Ihnen, wie hoch der Stromverbrauch einer Sauna ist und wie Sie diesen für Ihren Saunaofen berechnen. Damit Sie trotzdem ohne schlechtes Gewissen in den Genuss des Schwitzens kommen, haben wir für Sie Tipps zusammengestellt, wie Sie die Stromkosten Ihrer Sauna senken können. 

Stromkosten einer Sauna: Das müssen Sie wissen

Eine Sauna im eigenen Zuhause ist wahrer Luxus und hat viele gesundheitliche Vorteile. Aber was ist mit den Stromkosten? Lesen Sie, wie Sie den Stromverbrauch Ihrer Sauna berechnen und warum ein Saunaofen so viel Strom verbraucht.

So hoch ist der Stromverbrauch einer Sauna

Wie viel Strom eine Heimsauna verbraucht, kann nicht pauschal beziffert werden. Die Stromkosten hängen von der Art des Saunaofens, dem Lüfter, der Beleuchtung und zusätzlicher Ausstattung, die mit Strom betrieben wird, ab.

Den Großteil der Kosten macht allerdings der elektrisch betriebene Saunaofen aus. Wollen Sie die Höhe der Stromkosten ermitteln, können Sie diese relativ genau selbst ausrechnen. Dazu benötigen Sie die Angabe zur Leistung in Kilowatt (kW) Ihres Saunaofens. Unter Einbezug Ihres Energie-Liefervertrages ermitteln Sie, welche Stromkosten auf Sie zukommen.

So geht’s: Multiplizieren Sie die Leistung des Ofens mit der Zeit, die die Sauna in Betrieb ist. Diesen Wert multiplizieren Sie anschließend mit dem Strompreis in Kilowattstunden (kWh). Mit diesem Preis können Sie weiterrechnen, um herauszufinden, wie viel Sie der reine Betrieb der Sauna aufs Jahr gerechnet ungefähr kosten wird – abhängig davon, wie oft Sie Ihre Sauna nutzen.

Ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung:

Angenommen Ihre Sauna heizt 30 Minuten lang auf, danach gönnen Sie sich zwei Saunagänge für je 15 Minuten. Dazwischen legen Sie zwei Ruhephasen ein von jeweils circa 30 Minuten. Inklusive der Aufheizphase ist Ihre Sauna 120 Minuten, also zwei Stunden, in Betrieb. Gehen wir des Weiteren davon aus, dass Ihr Saunaofen eine Leistungsaufnahme von 8 kW hat und der Strompreis für eine Kilowattstunde bei 35 Cent liegt.

8 kW x 2 Stunden = 16 kWh

16 x 0,35 = 5,60 Euro

Nutzen Sie Ihre Sauna im Durchschnitt einmal in der Woche, dann steigen Ihre Stromkosten monatlich um circa 22,40 Euro. Auf das ganze Jahr gesehen müssen Sie mit Mehrkosten von ungefähr 269 Euro rechnen.

Hinweis: In der Regel läuft Ihr Saunaofen über die Gesamtzeit nicht auf Volllast. Daher können Sie für die Beheizung des Ofens mit geringeren Kosten rechnen. Vergessen Sie jedoch nicht, dass auch Lüfter und Beleuchtung Stromkosten verursachen.

 elektrischer_Saunaofen

Ein elektrisch betriebener Saunaofen verursacht die größten laufenden Kosten einer privaten Sauna.

Warum verbraucht ein Saunaofen so viel Strom?

Je nach gewünschter Temperatur benötigt eine Sauna 20 bis 30 Minuten, bis sie ihre Betriebstemperatur erreicht hat. In dieser Zeit muss der Saunaofen eine enorme Heizleistung erbringen – vor allem dann, wenn Sie Fan von der klassischen finnischen Sauna sind. Hier muss der Saunaofen die Kabine auf etwa 80 bis 90 Grad erwärmen. Daher hat ein Saunaofen einen relativ hohen Stromverbrauch. Er liegt im Durchschnitt bei 6 bis 8 kWh. Zum Vergleich: Dafür können Sie circa 50 Stunden lang Ihren Fernseher laufen lassen.

3 Tipps: So senken Sie den Stromverbrauch Ihrer Sauna

Neben äußeren Faktoren, wie der Leistung Ihres Saunaofens und dem aktuellen Strompreis, hängen die Stromkosten für Ihre Sauna auch davon ab, wie oft und wie lange Sie Ihre Sauna nutzen. Damit Ihre Stromrechnung nicht ins Unermessliche wächst, haben wir drei Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie den Energieverbrauch Ihrer Sauna geringhalten können.

  1. Die richtige Dämmung und Isolierung

Mit der richtigen Dämmung und Isolierung lässt sich die Wärmeeffizienz Ihrer Sauna erhöhen. Denn so heizt sich die Sauna effizienter auf und es entweicht weniger Wärme. Achten Sie darauf, dass Ritzen und Spalten Ihrer Saunakabine ordentlich abgedeckt und isoliert sind.

Ist Ihre Saunakabine gut gedämmt, speichert sie die entstandene Wärme effektiv. Grundsätzlich gilt: Je dicker die Wand der Sauna ist, umso besser ist die Dämmwirkung.

Wollen Sie nachrüsten? Als Dämmstoff für eine Sauna eignen sich am besten Hochtemperatur-resistente Materialien wie Mineral- oder Glaswolle. In dieses Material „packen Sie Ihre Privatsauna rundherum ein“. Das Dämmmaterial verblenden Sie im Anschluss mit einer Holzschicht.

  1. Energiesparender Saunaofen

Verwenden Sie in Ihrer Sauna einen Ofen, der optimal auf die Größe der Kabine abgestimmt ist. Haben Sie eine kleine Heimsauna (5 – 8 qm2), reicht ein Ofen mit einer Leistung von circa 6 kW. Wir raten Ihnen davon ab, einen Ofen mit mehr Leistung für eine kleine Sauna – und umgekehrt – zu nutzen. So geht nur unnötig Energie verloren.

Eine bedeutende Rolle für den Stromverbrauch eines Ofens spielt die Saunatechnik. Energiesparende Ofenmodelle heizen wesentlich schneller auf als herkömmliche Modelle. Die Firma Tylö hat mit der Saunaofenserie „Sense“ Saunaöfen konzipiert, die nicht nur schnell aufheizen, sondern auch während des Betriebs – nach Erreichen der Soll-Temperatur – wesentlich weniger Strom verbrauchen, um die Temperatur zu halten.

Wie macht ein Tylö-Saunaofen das? Die „Sense“-Technologie basiert auf einer patentierten Technik, die es dem Saunaofen ermöglicht, an den Saunasteinen „vorbeizuheizen“. So kann die Luft in der Kabine wesentlich schneller und besser zirkulieren. Dadurch ist der Saunaofen in der Lage, die Luft deutlich schneller aufzuheizen. Er braucht daher im Durchschnitt bis zu 30 Prozent weniger Energie als andere Saunaöfen.

Wollen Sie noch mehr zu Saunaöfen der Firma Tylö erfahren? In diesem Video werden Ihnen die Vorteile und Eigenschaften des Saunaofens „Sense Kombi“ erläutert.

Hinweis: Achten Sie zudem auf eine gute Luftzirkulation, um die Leistung des Ofens in vollem Umfang nutzen zu können. In der Regel gibt es eine Be- und Entlüftungsöffnung in Bodennähe direkt unter dem Saunaofen. Diese Öffnung verfügt über einen Schieber, mit dem Sie sowohl die Luftzufuhr als auch das Entweichen regeln können.

  1. Sauna anheizen mit Holz

Entscheiden Sie sich für eine Holzheizung fällt der Faktor Strom weg. Abgesehen von der Holzbeschaffung kommen beim Anheizen mit Holz keine laufenden Kosten auf Sie zu. Sogar umweltbewusstes Heizen ist möglich: Verheizen Sie nur Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung.

So romantisch und kostensparend das Heizen einer Sauna mit Holz klingt – es gibt auch Nachteile:

  • Das Holz muss trocken gelagert werden.

  • Sie können nicht so spontan saunieren, wie mit einem elektrischen Ofen. Denn: Anheizen ist mit Aufwand verbunden und kostet Zeit.

  • Sind Sie unachtsam beim Entsorgen der Asche, kann der Saunaraum verdreckt werden.

  • Es herrscht erhöhte Brandgefahr – trotz aller Vorkehrungen, die Sie treffen. Schließlich ist Ihre private Sauna aus Holz.

  • Eine einfache Temperaturregelung ist nicht möglich.

Hinweis: Eine Infrarotkabine ist zwar noch lange nicht so verbreitet wie der Gang in die Sauna, hier wird aber gesünder und schonender geschwitzt als in der Sauna. Der besondere Pluspunkt: Im Vergleich zu einer klassischen Sauna sparen Sie mit einer Infrarotkabine viel Strom.

Saunaofen-mit-Holz-befeuern

Heizen Sie Ihre Sauna mit Holz, fallen die Stromkosten komplett weg.

Anregungen zum Stromsparen beim Saunagang

Sind Sie bereits im Besitz eines Saunaofens? Dann haben wir für Sie Tipps, wie Sie Ihren Stromverbrauch beim Saunieren senken können.

  • Halten Sie die Tür der Saunakabine stets geschlossen, damit die Wärme nicht entweicht.

  • Optimieren Sie die Steuergeräte Ihres Saunaofens: Stellen Sie sicher, dass sich der Temperaturfühler an der richtigen Stelle befindet. So heizt der Ofen nur bis zur gewünschten Temperatur auf.

  • Saunieren Sie gemeinsam mit Ihrer Familie oder Freunden. So müssen Sie die Sauna nicht mehrmals aufheizen und sie ist nicht länger im Betrieb als nötig.

  • Lassen Sie die Sauna nicht unnötig lange vorheizen: Starten Sie Ihren Saunagang, sobald der Ofen die Soll-Temperatur erreicht hat. Dadurch nutzen Sie die Wärme effizient.

  • Schalten Sie den Ofen bereits vor Ihrem letzten geplanten Saunagang aus. Die Saunasteine geben genug Restwärme ab. Ist Ihre Saunakabine gut gedämmt, wird die Hitze ausreichend gespeichert.

  • Installieren Sie Solarpanels auf Ihrem Hausdach – sofern Sie in einem Eigenheim wohnen. Den gewonnenen Strom speisen Sie in Ihrem Stromkreislauf ein und beheizen damit Ihre Sauna.

Haben Sie sich noch nicht entschieden, wo Sie Ihre Sauna installieren wollen? Dann bedenken Sie: Steht eine Sauna in einem beheizten Wohnraum, wie zum Beispiel in einem Badezimmer, braucht der Ofen wesentlich weniger Leistung, als wenn die Sauna in der freien Natur steht – vor allem im Winter bei Minusgraden.

Innensauna_saunaofen_energiesparen_auroom

Die Außentemperatur hat großen Einfluss auf die Leistung, die ein Saunaofen erbringen muss.

In der eigenen Sauna schwitzen und Strom sparen

Die Stromrechnung Ihrer Privatsauna muss nicht in die Höhe schießen. Einige Ratschläge, wie eine gute Dämmung und Isolierung Ihrer Saunakabine, sind leichter umzusetzen als andere. Mit unseren Anregungen wollen wir Ihnen eine Hilfestellung geben, um entspannt und ohne ein unruhiges Gefühl den nächsten Saunagang genießen zu können – Stromsparen inklusive.

Sind Sie noch auf der Suche nach dem richtigen Saunaofen? Dann hilft Ihnen unser Blogbeitrag „Wie finde ich den richtigen Saunaofen für mich“ weiter.

Für Zubehör rund um Ihr Saunaerlebnis, wie zum Beispiel Saunaaufgüsse & Düfte sowie Saunatextilien schauen Sie in unserem Shop vorbei. Gern beraten wir Sie auch persönlich und unverbindlich zu Ihrem Saunaofen. Nehmen Sie telefonisch über unsere Hotline 05451-9953160 oder per E-Mail Kontakt zu uns auf.

 

Bildnachweis: Titelbild: mRGB/adobe.stock.com; Bild 2: Africa Studio/stock.adobe.com; Bild 3: Ольга Холявина/stock.adobe.com

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